MOTORWELT

Zwei Formel-1-Profis legten am neuen Alfa Giulia GTA Hand an

Die ikonische Logos GTA und GTAm zieren die Overalls von Kimi Räikkönen und Antonio Giovinazzi, die Fahrer des Teams Alfa Romeo Racing ORLEN. Alfa Romeo Giulia GTA und Alfa Romeo Giulia GTAm sind Projekte der technischen Partnerschaft zwischen Alfa Romeo und dem Schweizer Traditionsrennstall Sauber. Beide Sondermodelle erinnern an die Alfa Romeo Giulia GTA von 1965 und eine lange Geschichte im Motorsport.

Performance und Rennsport sind Teil der DNA von Alfa Romeo. Der Sieg im Mai 1950 beim allerersten Formel-1-Rennen der Geschichte war nur ein Highlight in der Historie der Marke mit dem ikonischen Biscione-Wappen. Der spätere Weltmeister Nino Farina gewann in Silverstone den Großen Preis von Europa am Lenkrad des Alfa Romeo Gran Premio Tipo 158, besser bekannt als Alfetta. Unter den Kürzeln GTA und GTAm feierte der Tourenwagen seinerzeit unzählige Siege auf den Rennstrecken in aller Welt.

Das Projekt Alfa Romeo Giulia GTA/GTAm hat stark von der Partnerschaft mit dem Schweizer Team Sauber profitiert, der Mannschaft hinter Alfa Romeo Racing ORLEN. Sauber Engineering lieferte beispielsweise Know-how für die Entwicklung von Prototypen und die Fertigung von Karosseriekomponenten aus Kohlefaser, die bei Alfa Romeo Giulia GTA/GTAm für die Aerodynamik eines Rennwagens sorgen. Zu diesen Komponenten zählen der vordere Stoßfänger, die Seitenschweller, der Diffusor unter dem hinteren Stoßfänger sowie der dezente Heckspoiler der Alfa Romeo Giulia GTA und der große Heckflügel der Alfa Romeo Giulia GTAm. 

Auch Antonio Giovinazzi und Kimi Räikkönen haben sich aktiv in das Projekt eingebracht. Die beiden Formel-1-Fahrer absolvierten Abstimmungsfahrten auf dem Alfa Romeo Testgelände in Balocco (Italien). Sie konzentrierten sich dabei auf die spezifischen Lösungen zu Aerodynamik und Fahrverhalten. Sie analysierten eingehend alle Modifikationen, die an beiden Sondermodellen vorgenommen wurden, und berichteten dem Ingenieursteam über ihre Eindrücke. Formel-1-Fahrer und Techniker arbeiteten gemeinsam daran, die Feinabstimmung der Fahrzeugdynamik zu optimieren.

Wolfgang Jannach

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