MOTORWELT

Der Ford Puma gegen seinen kleinen Modell-Bruder

Der Ford Puma ST, das erste Ford Performance-SUV in Europa, steht im Mittelpunkt eines besonderen Wettkampfes gegen eine winzige Version von sich selbst: Ort des Showdowns ist die legendäre Rennstrecke Brands Hatch in Großbritannien. Der Puma ST tritt dort gegen ein eigens gebautes, ferngesteuertes Puma ST-Modellauto (Maßstab 1:10) an. Damit die Wettkampf-Bedingungen möglichst fair sind, muss der „große“ Puma ST den insgesamt 1,9 Kilometer langen Brands Hatch Indy Circuit in einer Zeit von rund 60 Sekunden bewältigen, während der „kleine“ Puma ST drei Runden auf der 220 Meter langen Brands Hatch-Kartbahn zu absolvieren hat, einer verkleinerten Nachbildung des Indy Circuit, die dessen sechs anspruchsvolle Kurven widerspiegelt. Mit einer Rundenzeit von etwa 20 Sekunden fordert die ferngesteuerte Modellversion des Puma ST seinen großen Wettbewerber heraus.

Der Ford Puma ST ist das jüngste und zugleich stärkste Mitglied der Puma-Familie. Aus seinem 1,5-Liter EcoBoost-Turbo-Direkteinspritzer schöpft er eine Leistung von 147 kW (200 PS) und entwickelt ein Drehmoment von 320 Nm. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 220 km/h, für den Spurt aus dem Stand auf Tempo 100 benötigt der Puma ST 6,7 Sekunden. Für das Brands Hatch-Rennen gegen seinen ferngesteuerten Konkurrenten saß keine geringere als Louise Cook am Lenkrad. Sie war die erste Frau, die den „FIA Production Car Cup“ für Fahrer/Fahrerinnen von Nicht-Allrad-angetriebenen Fahrzeugen gewonnen hat. Außerdem holte sie in den Jahren 2010 and 2011 den Titel „British Rally Championship Ladies“.

Die Karosserie des 1,3 Kilogramm leichten Puma ST-Modellautos besteht aus High Impact Polystyrene (HIPS) und wurde unter Zuhilfenahme von digitalen Daten des „großen“ Puma ST gefertigt. Details wie die Räder, die Außenspiegel und die Scheibenwischer wurden in akribischer Kleinarbeit in 3D gedruckt. Sogar die Außenfarbe in Furious-Grün Metallic entspricht der des Serien-SUV, wobei die gleiche Acrylfarbe auf Wasserbasis verwendet wurde.

Der „kleine“ Puma ST wird von einem 402 Watt starken Elektromotor angetrieben und vom professionellen Modellauto-Piloten Lee Martin gesteuert, der sechs europäische und 13 britische Meistertitel trägt. Entwickelt wurde der ferngesteuerte Puma ST von „Designworks“ in Großbritannien speziell für dieses Rennen. Er basiert auf einer ARC R12FF-Plattform und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von immerhin 80 km/h.

„Dies war alles andere als ein gewöhnliches Autorennen. Aber der Ford Puma ST wurde entwickelt, um unter allen denkbaren Bedingungen echte Performance und Agilität in einem kompakten und praktischen Paket abzuliefern – selbst wenn es gegen eigens gebaute Modellautos und einen Champion an der Fernbedienung geht.“

Stefan Muenzinger, Geschäftsführer Ford Performance, Europa.

Wolfgang Jannach

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