Ford feiert das Produktionsjubiläum des Puma mit einer streng limitierten „Black Edition“. Das Sondermodell rollt exklusiv für den österreichischen Markt zu den Händlern – und setzt auf eine Kombination, die in der Branche seltener geworden ist: Viel Ausstattung für unter 23.000 Euro.
WIEN, im Juni 2026. In der europäischen Automobilindustrie herrschte zuletzt wenig Anlass für unbeschwerten Jubel. Umso lauter feiert man in Köln und den europäischen Dependancen des US-Konzerns derzeit einen echten Volltreffer im schrumpfenden Segment der bezahlbaren Kompaktwagen. Der Ford Puma hat die Eine-Million-Marke geknackt. Ein Meilenstein für ein Fahrzeug, das einst als kleines Sportcoupé startete und vor einigen Jahren erfolgreich als Crossover-SUV neu erfunden wurde. Dass der Puma im vergangenen Jahr zeitweise Europas meistverkaufter Pkw war und in Großbritannien seit Jahren die Zulassungsstatistik anführt, unterstreicht die Bedeutung der Baureihe für die Marke.
Zum Jubiläum beschenkt Ford nun vor allem seine Kunden in der Alpenrepublik. Mit der „Black Edition“ legt Ford Österreich ein Sondermodell auf, das nicht nur optisch auf maximale Zurückhaltung setzt, sondern auch preislich ein Ausrufezeichen im hart umkämpften Markt der City-SUV setzen soll. Die Krux an der Sache: Wer zugreifen möchte, muss schnell sein. Das Modell ist auf exakt 200 Exemplare limitiert.

Düsterer Auftritt mit sportlichen Akzenten
Optisch macht die Edition ihrem Namen alle Ehre und folgt dem anhaltenden Trend zum „All-Black“-Look. Die Karosserie wird serienmäßig in „Agate Black Metallic“ ausgeliefert. Dunkel getönte Heck- und Seitenscheiben sowie mattierte 17-Zoll-Leichtmetallräder komplettieren den monolithischen Auftritt.
Im Interieur bemüht sich Ford, den Spagat zwischen modernem Purismus und sportlicher Note zu halten. Ein anthrazitfarbener Dachhimmel trifft auf Polsterungen, die durch kontrastierende rote Ziernähte optisch aufgebrochen werden. Das Cockpit dominiert eine voll digitale Instrumententafel in ansehnlicher 12,8-Zoll-Ausführung. Das Infotainment wird über das aktuelle „SYNC 4“-System mit einem 12-Zoll-Touchscreen gesteuert, das dank integriertem 5G-Modem und Cloud-Navigation dem heutigen Stand der Vernetzung entspricht.

Viel Ausstattung für die kalte Jahreszeit
Technisch basiert das Sondermodell auf der ohnehin schon dynamisch positionierten Ausstattungslinie „ST-Line“. Angesichts des avisierten Preises von ab 22.890 Euro fällt die Serienausstattung bemerkenswert üppig aus. Vor allem für den österreichischen Markt relevant: Ein serienmäßiges Winter-Paket bringt nicht nur beheizbare Vordersitze und ein beheizbares Lenkrad mit, sondern auch die von Ford-Fahrern seit Jahrzehnten geschätzte beheizbare Frontscheibe.
Zur weiteren Mitgift ab Werk gehören LED-Scheinwerfer inklusive Fernlicht-Assistent, eine Rückfahrkamera sowie Park-Piloten für Front und Heck. Auch die sogenannte „MegaBox“ – ein tiefes, auswaschbares Zusatzstaufach unter dem eigentlichen Kofferraumboden – ist an Bord und erhöht den Nutzwert im Alltag spürbar. Für Sicherheit sorgen die üblichen Verdächtigen der modernen Sensorik: Ein Fahrspur-Assistent und eine Verkehrszeichenerkennung sind ab Werk implementiert.
Bewährte Hybrid-Technik unter der Haube
Beim Antrieb experimentiert Ford nicht. Unter der tiefen Haube arbeitet der bewährte und effiziente 1,0-Liter-EcoBoost-Dreizylinder, der als Mild-Hybrid ausgelegt ist und von einem kleinen Riemen-Startergenerator unterstützt wird. Der Benziner leistet 92 kW (125 PS) – ein adäquates Maß für den urbanen Raum und gelegentliche Autobahnetappen.
Kunden haben beim Kraftfluss freie Hand: Wahlweise wird die Kraft über ein manuelles Sechsgang-Getriebe oder ein siebenstufiges „Powershift“-Doppelkupplungsgetriebe an die Vorderräder geleitet.
Mit dem Aktionspreis von knapp unter 23.000 Euro – in dem Ford zum Start sogar noch einen Satz Winterkompletträder inkludiert – beweist der Hersteller ein gutes Gespür für das aktuelle Konsumklima. Während viele Mitbewerber ihre Einstiegspreise in astronomische Höhen geschraubt haben, bleibt der Jubiläums-Puma auf dem Teppich. Einzige Voraussetzung für potenzielle Käufer bleibt das Quäntchen Glück, eines der 200 exklusiven Exemplare zu ergattern.
Technische Daten: Ford Puma „Black Edition“
| Parameter | 6-Gang-Schaltgetriebe | 7-Gang-Powershift (Automatik) |
|---|---|---|
| Motorbauart | 3-Zylinder Reihenmotor (Ottomotor mit Mild-Hybrid) | 3-Zylinder Reihenmotor (Ottomotor mit Mild-Hybrid) |
| Hubraum | 999 cm3 | 999 cm3 |
| Leistung | 92 kW (125 PS) bei 6000 U/min | 92 kW (125 PS) bei 6000 U/min |
| Max. Drehmoment | 170 Nm (bis zu 210 Nm im Overboost) | 170 Nm (bis zu 200 Nm im Overboost) |
| Antriebsart | Vorderradantrieb | Vorderradantrieb |
| Beschleunigung (0–100 km/h) | 9,8 Sekunden | 10,0 Sekunden |
| Höchstgeschwindigkeit | 191 km/h | 190 km/h |
| Kraftstoffverbrauch (WLTP kombiniert) | ca. 5,4 l/100 km | ca. 5,7 l/100 km |
| CO2-Emissionen (kombiniert) | ca. 121 g/km | ca. 129 g/km |
| Abgasnorm | Euro 6e | Euro 6e |
Abmessungen und Gewichte
| Parameter | Wert |
|---|---|
| Länge / Breite / Höhe | 4186 mm / 1805 mm (1930 mm inkl. Spiegel) / 1550 mm |
| Radstand | 2588 mm |
| Wendekreis | 10,4 m |
| Kofferraumvolumen | 456 bis 1216 Liter (inklusive der 80-Liter-MegaBox) |
| Leergewicht | 1280 kg (Schaltgetriebe) / 1368 kg (Automatik) |
| Tankinhalt | 42 Liter |












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