MOTORWELT

BMW i4: Die Bayern sind in der E-Mobilität angekommen

Die BMW Group hat – wie viele andere Hersteller – eine klare Haltung zum Thema „Nachhaltigkeit“: Im Mittelpunkt steht dabei auch der Ausbau der Elektromobilität. Mit dem BMW i4 ist diese im Kern der Marke angekommen.

Das viertürige Gran Coupé kombiniert Raumkomfort und die Praktikabilität des Fahrzeugkonzepts mit der markentypischen Sportlichkeit und einer auf Langstreckenfahrten überzeugenden Reichweite. Im Wettbewerbsfeld einzigartig überzeugt es durch den hohen Reifegrad an Antriebs- und Fahrwerkstechnik, sein elegantes Design, die kompromisslose Material- und Verarbeitungsqualität sowie durch die vielfältigen Möglichkeiten der Individualisierung. Dabei besticht der BMW i4 vor allem durch das neue Bediensystem BMW iDrive und durch neue Innovationen auf dem Gebiet des automatisierten Fahrens und Parkens.

Produziert wird der BMW i4 im BMW Group Werk München. Für die Fahrzeugfertigung wird ebenso wie für die Herstellung der Batteriezellen zu 100 Prozent Öko-Strom genutzt. Das für die Hochvoltbatterien benötigte Aufkommen an Kobalt und Lithium wird von der BMW Group aus kontrollierten Quellen in Australien und Marokko beschafft und an die Hersteller der Batteriezellen geliefert.

Das Konstruktionsprinzip der Elektromotoren ermöglicht den Verzicht auf den Einsatz von Metallen der Seltenen Erden in den Rotoren der Antriebe. Darüber hinaus bezieht das Unternehmen Aluminium, bei dessen Herstellung Strom aus Solarenergieanlagen zum Einsatz kommt. Zur ressourcenschonenden Produktion des BMW i4 tragen auch ein hoher Anteil an Sekundär-Aluminium und wiederverwertetem Kunststoff bei. Im Innenraum werden FSC-zertifiziertes Holz, mit Olivenbaumblätter-Extrakt gegerbtes Leder und andere natürliche Materialien verwendet. Als Rohmaterial für Bodenverkleidungen und Fußmatten dienen unter anderem recycelte Fischernetze.

Auch das größte Motorenwerk der BMW Group in Steyr/OÖ, leistet seinen Beitrag zum BMW i4 und fertigt exklusiv das Gehäuse, in dem der Elektroantrieb passgenau verbaut ist. Die Präzision der mechanischen Fertigung in Steyr trägt so zur Langlebigkeit der hochintegrierten Antriebseinheit bei. Auch in der Fahrzeugkühlung steckt heimisches Knowhow: Sie und das Wechselstrom-Ladeequipment des BMW i4 wurden am Entwicklungsstandort Steyr konzipiert und erprobt.

Die Markteinführung erfolgt im April 2022 mit zwei Modellvarianten. Zu haben wird der i4 ab 57.900 Euro sein.

Wolfgang Jannach

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