MOTORWELT

Jean-Eric Vergne gewinnt sein erstes Rennen im neuen DS E-Tense 2021

Das zweite Rennwochenende der ABB FIA Formel-E-Weltmeisterschaft 2021 in Rom startete mit einem Paukenschlag für DS Techeetah. Jean-Eric Vergne fuhr im erstmals eingesetzten DS E-Tense FE21 gleich den ersten Saisonsieg für das Team ein. Ein idealer Start, der die ambitionierten Ziele des Titelverteidigers untermauert. Dank weiterer wichtiger Punkte durch António Félix da Costa am Sonntag rückte DS Techeetah auf Rang drei in der Teamwertung der Formel E vor. 

Das Rennwochenende in Rom startete am Samstag mit einem eng umkämpften e-Prix. Die neu gestalteten und auf 3,385 Kilometer verlängerte römischen Strecke war durch den leichten Regen während des gesamten Tages besonders anspruchsvoll. Obwohl Jean-Eric Vergne bereits beim ersten Training am frühen Morgen von einem anderen Auto getroffen wurde und dadurch das gesamte zweite Freie Training verpasste, konnte er dank einer großartigen Teamleistung im Qualifying starten und bis auf den fünften Startplatz vorfahren. Im Rennen, das aufgrund des Regens hinter dem Safety-Car startete, blieb Vergne immer in den Top fünf und machte dank des geschickten Einsatzes des Attack Modes Position um Position gut.

Die Konkurrenz hatte nichts mehr entgegenzusetzen und so feierte Jean-Eric Vergne seinen 10. Sieg in der Formel E und den 13. für DS Techeetah. António Félix da Costa – der nach einem schwierigen Qualifying von Position 18 gestartet war – zeigte eine exzellente Aufholjagd und fuhr bis auf Rang 10 vor, ehe ihn ein Reifenschaden zur Aufgabe zwang.

Der zweite e-Prix der Doppelveranstaltung in Rom bot ähnliche Bedingungen und ein weiteres intensives Rennen, das die DS Techeetah Piloten nach einem schwachen Qualifying zu Aufholjagden nutzten. António Félix da Costa holte seine ersten Punkte mit dem neuen DS E-Tense FE 21. Er überquerte die Ziellinie als Siebter, während Vortagessieger Jean-Eric Vergne auf Platz elf landete und die Punkte knapp verpasste. Insgesamt rückten Teams und Fahrer in der Gesamtwertung der ABB FIA Formel-E-Weltmeisterschaft noch enger zusammen.

Wolfgang Jannach

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