MOTORWELT

Tesla wildert vor allem bei deutschen Autobauern

Das deutsche Motorportal „Auto Motor und Sport“ hat aus internen Tesla-Erhebungen zitiert und kommt zu dem Schluss, dass die Amerikaner vor allem den deutschen Autobauern Kunden abspenstig machen.

Am meisten Anziehungskraft hat das Model 3 auf Golf-Fahrer. Und das obwohl die Einstiegspreise der beiden Modelle um über 20.000 Euro abweichen. Tesla geht in der Studie davon aus, dass sich die Kunden nicht mehr von einem niedrigen Preis blenden lassen, sondern die gesamten Unterhaltskosten in ihre Kaufentscheidung einbeziehen. Dort können Elektroautos beispielsweise wegen aktuell günstigerer Steuern und erheblich niedrigerer Wartungskosten (keine Ölwechsel, keine verschlissenen Abgasanlagen, deutlich längere Bremsen-Standzeiten) kräftig punkten. Hinzu kommen beim Elektroautokauf aktuell massive Unterstützungen durch die Regierungen – auch in Österreich.

Auf den Plätzen der beliebtesten Wechselkandidaten befinden sich BMW mit seinem 3er, der Audi A4 und der 5er von BMW.

Die von Tesla erhobenen Daten beziehen sich auf den Zeitraum zwischen Februar 2019 und Februar 2020. In dieser Zeit stieg demnach mit neun von 20 Käufern eines Model 3 fast die Hälfte aus einem günstigeren Fahrzeugsegment auf die Elektro-Limousine aus den USA um. 17 von 20 Kunden nutzten vorher ein Modell mit Verbrenner- oder Hybridantrieb.

Und noch einen interessanten Aspekt brachte die Studie zu Tage: immer mehr Autofahrer treffen ihre Fahrzeugwahl nach Umweltaspekten und da können die Elektrofahrzeuge punkten.

Wolfgang Jannach

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