MOTORWELT

E-Mobilität muss nicht zwangsläufig zu einem Arbeitsplatzkiller werden

Eine Studie der European Association of Electrical Contractors, veröffentlicht von Wien Energie,  aus dem Jahr 2018 zeigt, dass in der EU bis 2030 insgesamt 200.000 Arbeitsplätze im Bereich der Elektromobilität geschaffen werden könnten.

Die meisten neuen Arbeitsplätze, nämlich 78.000, könnten durch die Wartung der Ladeinfrastruktur gesichert werden. Weitere 36.000 Beschäftigte könnte es durch die Installation der Ladeinfrastruktur und der Netzanschlüsse geben.

Quelle: Wien Energie

Die restlichen Arbeitsplätze würden in den Bereichen der Batterieerzeugung (34.000), des Netzausbaus und der Stromerzeugung (22.000), der Herstellung von Ladeequipment und im Großhandel (16.000) sowie für den Betrieb der Ladeinfrastruktur (14.000) entstehen. Diese Ergebnisse zeigen, dass Elektromobilität nicht nur die klimafreundlichere Alternative zum Verbrenner, sondern auch ein starker Jobmotor ist. Diese „Ökojobs“ sind gerade für den grünen Wiederaufbau nach der Coronakrise von enormer Bedeutung.

Wolfgang Jannach

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