Und die Bedeutung der 5,7 als klare Ansage
Wien.
Im Rahmen der PEUGEOT Polygon-Veranstaltung war der neue E-208 GTi auch erstmals in Österreich zu sehen, und unterstreicht schon optisch wie PEUGEOT das GTi-Thema unter elektrischen Rahmenbedingungen neu aufstellt und auf die Straßen bringt..
Und auch die vorgestellte schwarz/weiß-Farbkombination wirkt. Dazu die um 30 Millimeter abgesenkte Karosserie und die verbreiterte Spur, die in der Gesamtschau mit den bündig abschließenden 18″-Räder für eine doch sehr dynamische und bullige Haltung sorgen. Am Heck ein Diffusor, der dem eh schon sehr dominanten Heck noch eine Portion mehr an Sportlichkeit gibt, 355mm Bremsscheibenmit 4-Kolben-Bremsanlage schließen optisch ab was vorne begonnen wurde.
Technisch positioniert sich das Modell an der Spitze des elektrischen B-Segments und damit wären wir bei der Bedeutung der 5,7!
Der Elektromotor leistet 280 PS und stellt 345 Nm Drehmoment bereit. Das Leistungsgewicht liegt bei 5,7 kg/PS was für eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 5,7 Sekunden sorgt was auch den aktuellen Bestwert in dieser Klasse darstellt sowohl beim Leistungsgewicht als auch bei der Beschleunigung.

Und damit die Leistung auch auf den Asphalt kommt setzt PEUGEOT an der Vorderachse ein mechanisches Sperrdifferenzial ein, was fahrdynamisch definitiv kein Nachteil sein wird. Ergänzt wird das durch eine verbreiterte Spur, eine gezielte Tieferlegung sowie eine spezifische Fahrwerksabstimmung. Ziel ist ein präzises Einlenkverhalten und eine kontrollierbare Kraftübertragung, was ich dann gerne auch fahrdynamisch in ein paar Monaten selbst überprüfen werde, meint Achim Mörtl kurz!
Auch die Bremsanlage ist entsprechend dimensioniert, es soll ja auch ordentlich verzögert werden, was zuvor beschleunigt wurde. An der Vorderachse kommen 355 Millimeter große Bremsscheiben mit Vierkolben-Sätteln zum Einsatz. Die Auslegung ist auf wiederholbare Belastung ausgelegt und damit auf reale fahrdynamische Nutzung.
Die Batterie bietet 54 kWh an Energie, und ist bewusst als Kompromiss zwischen Alltag und Performance ausgelegt. Neben einer brauchbaren Reichweite im Normalbetreieb, steht vor allem das Thermomanagement im Fokus, um die Leistungsfähigkeit auch bei mehrfacher Beanspruchung stabil zu halten.

Und der E-208-GTI gefällt, ist wohl auch bewusst optisch sehr sportlich konzipiert worden, tritt er ja in sehr große Fußstapfen. Mit dem 205 GTi hat PEUGEOT Mitte der 1980er-Jahre ein Konzept etabliert, an das man sich selbst heute noch gerne erinnert. In der 1,6- und später in der 1,9-Liter-Version ging es nie um maximale Leistung, sondern um das Verhältnis., um Fahrdynamik, und jeder stolze Besitzer, der auch den Umgang halbwegs beherrschen konnte, war bei den Wolfsburger Edelglühern als GTi-Schreck gefürchtet. Geringes Gewicht, kurze Übersetzungen, eine direkte Lenkung und ein Fahrwerk, das Bewegung zuließ waren die Vorraussetzungen dafür.
Und der 205 GTi war kein Auto für Zahlenvergleiche, sondern für echte Fahrer, wie sich Achim Mörtl, selbst Besitzer einer 1,6-Liter-Version, noch gerne erinnert!
Er reagierte unmittelbar, forderte aber auch Aufmerksamkeit und belohnte saubere Linien. Genau diese Eigenschaften haben das Kürzel GTi geprägt, und nicht allein Motorleistung oder Beschleunigungswerte.

Der E-208 GTi steht nun vor der Aufgabe, diesen Ansatz unter veränderten technischen Rahmenbedingungen neu zu interpretieren.
Mehr Gewicht durch die Batterie, dafür aber auch deutlich höhere Systemleistung, andere Lastwechselreaktionen und dabei gleichzeitig den Anspruch gerecht zu werden, Präzision und Fahrbarkeit in den Mittelpunkt zu stellen.
Eine ausführliche Rückschau auf den 205 GTi und seine Bedeutung folgt in einer eigenen Geschichte, und ob der neue Peugeot E-208-GTi seinen Anforderungen gerecht werden kann, wird unser lieber Achim gegen Ende des Jahres für Euch testen, wenn es die ersten Testautos in Österreich geben wird!
Der Marktstart ist für das vierte Quartal vorgesehen, bestellbar soll der E-208 GTi bereits ab Juni sein.




















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