und 2026 erneut der klare Favorit und mit einem sensationell schönen Auto
Nach einer historisch dominanten Saison geht Toyota Gazoo Racing World Rally Team mit einer klaren Ansage in das neue Rallye-Jahr: Titelverteidigung auf ganzer Linie. Hersteller-, Fahrer- und Beifahrertitel – alles, was 2025 gewonnen wurde, soll auch 2026 in japanischer Hand bleiben. Und nüchtern betrachtet gibt es kaum Gründe, daran zu zweifeln.
Der GR YARIS Rally1, die neue Lackierung schaut übrigens sensationell aus, war im Vorjahr das Maß aller Dinge, schnell, standfest, taktisch flexibel. Für die finale Saison der aktuellen Rally1-Regeln hat Toyota seine verbliebenen Homologations-Joker gezielt eingesetzt: Aerodynamik und Fahrwerk wurden weiter verfeinert, ein neuer Heckflügel und erweiterte Setup-Optionen bei der Aufhängung sollen vor allem auf wechselnden Bedingungen noch mehr Konstanz bringen.
Die neue rot-weiß-schwarze Lackierung ist dabei fast Nebensache, auch wenn sie, wie oben schon gesagt, echt supergeil ausschaut – die technische Überlegenheit ist es nicht.

Drei Fahrer – drei echte Titeloptionen
Was Toyota aktuell einzigartig macht: Man geht nicht mit einem Favoriten in die Saison, sondern mit drei hochrelevanten WM-Anwärtern.
Sébastien Ogier
Der neunfache Weltmeister bleibt auch als Teilzeitfahrer ein strategischer Trumpf. Gerade bei den Schotterevents kann Ogier seine Erfahrung mit günstigen Startpositionen gnadenlos ausspielen – ein Muster, das er in den vergangenen Jahren perfektioniert hat. Wenn sich im Sommer eine realistische Chance auf Titel Nummer 10 ergibt, darf man mit ihm im direkten WM-Kampf wieder rechnen. Alles andere wäre naiv.
Elfyn Evans
Der Vizemeister von 2025 geht in sein siebtes volles Jahr mit Toyota – und wirkt reifer denn je. Evans weiß, wo er im Vorjahr Punkte liegen ließ. Man darf davon ausgehen, dass er heuer gezielter Risiko nimmt, um genau diese Lücke zu schließen. Geschwindigkeit hatte er immer – die Saison 2026 könnte jene sein, in der er sie kompromissloser in Resultate ummünzt.
Oliver Solberg
Der vielleicht spannendste Name im Line-up. Solberg ist längst kein Talent mehr, sondern ein hochprofessioneller Topfahrer. Sein dominanter WRC2-Titel und der abgeklärte Sieg bei seinem Rally1-Debüt haben gezeigt, wie sehr er gereift ist. Schnell, intelligent, mental stabil – für viele ein „heimlicher Favorit“, intern bei Toyota wohl längst mehr als das.

Breite statt Abhängigkeit
Mit Takamoto Katsuta und Sami Pajari verfügt Toyota zusätzlich über zwei Fahrer, die regelmäßig Druck aufbauen können – ein nicht zu unterschätzender Faktor im Herstellertitelkampf. Dazu kommt die konsequente Nachwuchsarbeit im WRC Challenge Program rund um Yuki Yamamoto, die Toyotas langfristige Dominanz untermauert.
Monte Carlo als erste Standortbestimmung
Der Saisonauftakt bei der Rallye Monte-Carlo bleibt der ultimative Härtetest: Asphalt, Eis, Schnee, wechselnde Reifenstrategien – kaum ein Event verzeiht Fehler weniger.
Dass ausgerechnet hier Toyota mit fünf Rally1-Autos antritt und Ogier in seinem „Wohnzimmer“ startet, ist ein weiteres Ausrufezeichen.

Fazit:
Toyota geht nicht nur als Titelverteidiger in die Saison – sondern als klarer Maßstab der WRC. Das Auto ist weiterentwickelt, die Mannschaft eingespielt, das Fahreraufgebot außergewöhnlich stark. Wer 2026 Weltmeister werden will, muss Toyota schlagen. Und das, nüchtern betrachtet, war selten so schwer wie in diesem Jahr.
WM-Ausflug zur Kroatien Rallye!
Für alle Rallyefans planen wir heuer gemeinsam mit Keusch – Das Autohaus einen Roadtrip zum WM-LAuf nach Kroatien, mehr Info demnächst!
















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