MOTORWELT

Citroën C4 MAX im Erstkontakt

Zwei Perspektiven – und eine klare Erkenntnis

Unser Chef-Tester Achim Mörtl in einem sehr persönlichen Bericht:
Ich binde meine Tochter Lena mittlerweile bewusst in meine Autotests ein. Nicht als Gag, sondern weil sich daraus ein zweiter, ehrlicher Blick ergibt. Einer, der nicht aus der Analyse kommt, sondern aus dem Alltag.

Mein Zugang ist bekannt. Ich komme aus dem Motorsport, ich zerlege ein Auto. Lenkung, Rückmeldung, Balance. Wie baut sich Grip auf, wie löst er sich wieder. Wie arbeitet das Fahrwerk, wie reagiert das Auto im Lastwechsel, wie stabil bleibt es im Übergang. Daraus entsteht für mich die Einordnung.

Der Citroën C4 MAX Hybrid 145 passt in dieses Raster auf eine eigene Art.

Technisch ist er klar positioniert:
1,2-Liter-Dreizylinder, kombiniert mit einem 48-Volt-System und einem elektrifizierten Doppelkupplungsgetriebe. Systemleistung 145 PS. 0–100 km/h in rund 8 Sekunden, Verbrauch laut Werk bei etwa 4,7 l/100 km. Kein Plug-in, kein Ladeaufwand – ein System, das im Hintergrund arbeitet und im Alltag unterstützen soll.

Genau das macht er auch. Unauffällig, effizient, ohne sich in den Vordergrund zu drängen.

Das Fahrwerk folgt dieser Logik. Komfortorientiert, weich abgestimmt, mit klarer Priorität auf Entlastung im Alltag. Keine sportliche Präzision, keine Härte – sondern Ruhe. Für viele ein Kompromiss, für andere genau das Ziel.

Und dann kommt Lena ins Spiel.

Sie fährt das Auto einen halben Tag und hat ihr Bild.
Er gefällt ihr. Ein fesches Auto.
Er ist effizient.
Preislich interessant, weil für rund 33.000 Euro viel Auto geboten wird.

Und dann ein Punkt, der hängen bleibt:
Die Klimabedienung. Echte Schalter, keine Menüführung. Für sie logisch, intuitiv, und vor allem sicherer.

Das Heck findet sie klar und ruhig gezeichnet, insgesamt spricht sie die Front stärker an.
Und dann dieser Satz: Man kann ihn nicht wirklich einordnen, aber genau das ist irgendwie cool.

Ich würde das anders formulieren. Technischer, strukturierter.
Sie bringt es auf den Punkt.

Der C4 ist kein klassischer Kompakter, kein echtes SUV, kein typischer Crossover. Er bewegt sich dazwischen – bewusst.

Und genau darin liegt seine Stärke.

Meine Analyse folgt.
Aber eines steht jetzt schon fest:
Diese zwei Perspektiven ergeben oft ein vollständigeres Bild als jede einzelne für sich.

Und ganz ehrlich: Es macht mir richtig Freude, das gemeinsam mit ihr zu machen.

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