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Hyundai will 2026 wieder um die WM-Krone kämpfen

Neue Struktur, neues Layout – und ein klarer Neustart nach einer für die eigenen Ansprüche enttäuschenden Saison 2025. So startet Hyundai Motorsport mit einer deutlich veränderten Ausgangslage in die FIA Rallye-Weltmeisterschaft 2026. Das Ziel ist unmissverständlich formuliert:

👉 Hyundai will wieder um alle drei WM-Titel kämpfen.

Strukturelle Anpassungen – sportlich wie technisch:

Mit dem Rücktritt von Ott Tänak hat Hyundai eine der zentralen Fahrerfiguren der vergangenen Jahre verloren. Statt diese Rolle eins zu eins zu ersetzen, setzt das Team für 2026 bewusst weitere 3 Fahrer im Rotationsprinzip ein.

Diese Struktur soll nicht auf individuelle Spitzenleistungen angewiesen sein, sondern zielt auf Konstanz, Erfahrung und maximale Punkteausbeute über die gesamte Saison hinweg um so auch ernsthaft um den Markentitel, den man zuletzt 2020 gewonnen hat, kämpfen zu können.

Fix gesetzt bleiben Thierry Neuville und Adrien Fourmaux. Neuville ist weiterhin der sportliche Fixpunkt des Teams, während Fourmaux nach einer starken Vorsaison endgültig den nächsten Schritt Richtung Siegfahrer machen soll.

Das dritte Hyundai i20 N Rally1 wird je nach Untergrund und Eventprofil eingesetzt:

✅Dani Sordo als erfahrener Schotter-Spezialist, auch am Asphalt stark

✅Esapekka Lappi mit Speed für Schweden, Estonia oder Finnland

✅Hayden Paddon mit breiter internationaler Erfahrung

Diese Aufstellung ist kein Kompromiss, sondern eine bewusste Rückkehr zu einer Strategie, die Hyundai in der Vergangenheit bereits erfolgreich eingesetzt hat.

Ein wesentlicher Faktor für 2026 ist der an Technik und Reglement überarbeitete Rally1-i20, was tief in Fahrzeugaufbau und Cockpitlayout eingreift.

✅kompakterer Innenraum

✅geänderte Gewichtsverteilung

✅höherer Sensibilität im Grenzbereich

Für die Fahrer bedeutet das ein direkteres, fordernderes Fahrgefühl – Fehler werden schneller bestraft, saubere Setups gewinnen an Bedeutung. Gleichzeitig nivelliert das neue Layout / Reglement auch gewisse Unterschiede zwischen den Herstellern und eröffnet Entwicklungsspielräume.

Gerade hier sieht Hyundai eine Chance, das bisher enge Entwicklungsfenster des i20 N Rally1 zu erweitern.

SO erhofft man sich auch mit der Verlegung der Testbasis von Finnland nach Südfrankreich mehr brauchbare Ergebnisse. Mehr unterschiedliche Untergründe, mehr Fokus auf harte Schotterrallyes und die zweite Saisonhälfte – dort, wo Hyundai zuletzt zu viele Punkte liegen ließ.

16 intensive Testtage vor dem Saisonstart unterstreichen diesen Anspruch. 2026 soll kein Übergangsjahr sein, sondern man will ernsthaft um alle 3 Titel kämpfen können!

Schon beim Auftakt in nur 1 Woche bei der Rallye Monte Carlo wird man eine erste Standortbestimmung unter Wettkampfbedingungen sehen!

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