MOTORWELT

Für die Sitze des neuen Cupra Born fischt Seat nach Plastik im Meer

Die Weltpremiere des Cupra Born am 25. Mai läutet eine neue Ära ein: Er wird für das Unternehmen zum Impulsgeber der Transformation hin zur Elektromobilität. Hierfür arbeitet Cupra bei der Herstellung der Sitze für sein erstes vollelektrisches Modell mit der Seaquel Initiative zusammen. Die neuen Sportsitze werden aus Seaquel Yarn hergestellt, einem Stoff aus recycelten Polymerfasern. Diese werden aus Plastikmüll gewonnen, der aus dem Mittelmeer sowie aus anderen Meeren und Flüssen geholt wird.

Recycling-Material trägt zur Säuberung der Meere bei

Dieses innovative Material, das den hohen Ansprüchen von Cupra in Sachen Design und Qualität gerecht wird, ist in Kooperation mit Fischern, verschiedenen NGOs und lokalen Gemeinschaften entstanden, die die Rohstoffe sammeln. Cupra setzt bei diesem nachhaltigen Projekt auf modernste Recycling-Materialien für die Standardsitze. Dieses Gemeinschaftsprojekt mit der Seaquel Initiative basiert auf Kreislaufwirtschaft und trägt zur kontinuierlichen Säuberung unserer Meere und Flüsse bei.

„Die Partnerschaft mit der Seaquel Initiative im Rahmen der Gestaltung der Sitze für dieses neue Modell zeigt, dass Nachhaltigkeit, Innovation und modernes Design perfekt zusammenpassen. Deshalb engagieren wir uns in Projekten der Kreislaufwirtschaft und tragen so dazu bei, eine natürliche Ressource zu schützen, die uns sehr nahesteht: das Mittelmeer.“

Antonino Labate, Direktor für Strategie, Geschäftsentwicklung und Operations bei Cupra.

Der Cupra Born ist nicht nur der Beweis dafür, dass Elektrifizierung und Performance perfekt zusammenpassen. Er wird auch das erste Fahrzeug der Marke sein, das mit einem CO2-neutralen Konzept ausgeliefert wird. Das neue Modell wird im Werk im sächsischen Zwickau auf Basis des Modularen E-Antriebs-Baukastens (MEB) produziert. Die in der Lieferkette und in der Herstellung der Rohstoffe verwendete Energie wird dabei aus erneuerbaren Quellen gewonnen. Die verbleibenden Emissionen werden durch Umwelt- und Projektinvestitionen kompensiert, die nach den höchsten Standards zertifiziert sind.

Wolfgang Jannach

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