MOTORWELT

Mercedes hat nur wenig an seinem Boliden verändert

Sechs Mal hat Mercedes in Folge den Formel 1 Titel geholt. Sowohl die Fahrer- als auch die Konstrukteurswertung. 2020 wird ein schweres Jahr, weil die Konkurrenz aufholen wird.

Dieser Tage stellten die Stuttgarter als letztes Topteam der Formel 1 ihren neuen Boliden vor. Und im Vergleich zum letztjährigen Fahrzeug haben die Deutschen nur wenig verändert.

Wer sich auf seinen Lorbeeren ausruht, gerät ganz schnell ins Hintertreffen.

Teamchef Toto Wolff im auto motor sport-Interview

Weil es heuer keine großen technischen Neuerungen gibt, glaubt Wolff, dass die anderen Teams aufholen werden. „Der Gap wird sicherlich kleiner“, ist sich der Österreicher sicher.

Mercedes spricht bei den Änderungen am W11 gegenüber dem Vorgänger zwar von einer Evolution, Veränderungen gibt es dennoch unzählige. „Wir wollten Aspekte des Fahrzeugkonzepts verändern. Aspekte, die sich während einer Saison unmöglich verändern lassen. So wollten wir eine ergiebigere Basis für die neue Saison schaffen. Wir nahmen einige wenige gut durchdachte Änderungen an der Architektur vor, um die Weiterentwicklung trotz der relativ unveränderten Regeln voranzutreiben“, schildert der technische Direktor James Allison.

Teamchef Wolff zerstreute auch die Gerüchte wonach sich Mercedes aus der Formel 1 zurückziehen werde. Mit der Präsentation von Neo-Sponsor Ineos, der für fünf Jahre unterzeichnet hat, haben sich diese Befürchtungen zunichte gemacht.

Wolfgang Jannach

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