MOTORWELT

Ein autonomer Nissan Leaf fuhr von Bedfordshire nach Sunderland – ganz allein

Es war eine Premiere. In Großbritannien ist ein autonomes Fahrzeug erstmals 230 Meilen alleine gefahren und heil angekommen.

Der Fahrer musste nur zum Laden eingreifen. Ansonsten ist der modifizierte Nissan Leaf komplett alleine gefahren. Aufgefallen ist nur, dass der Leaf, der normalerweise 130 Meilen weit mit einer Akkuladung fährt, vier Mal laden musste. Die Vermutung legt nahe, dass die Steuerungssysteme ungleich mehr Energie benötigen.

Die Fahrt verlief dagegen problemlos. Das Auto handelte Überholmanöver, Spurwechsel, Straßenverengungen und Kreuzungen problemlos. Auch bei schlechten Straßen und nicht markierten Kreisverkehren hatte das Fahrzeug keine Probleme.

Das „Human Drive Project“ wird von der britischen Regierung mit 13,5 Millionen Pfund (knapp 16 Millionen Euro) unterstützt und auf öffentlichen Straßen bei normalem Verkehr durchgeführt.

Großbritannien wird immer schneller Technologieführer für autonomes Fahren und Verkehrsmanagement.

George Freeman, brit. Verkehrsminister

Wolfgang Jannach

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