MOTORWELT

Comeback von Marcel Hirscher auf Schnee und Eis

Der achtfache Schi-Weltcupsieger startet bei der Audi Driving Experience in Kitzbühel. Der Salzburger pilotiert einen Audi e-Tron.

Vor einem Jahr erklomm Rallycross-Weltmeister Mattias Ekström mit einem Technikträger des ersten vollelektrisch angetriebenen SUV von Audi die legendäre Ski-Abfahrtsstrecke in Kitzbühel. Heute bewies Marcel Hirscher im Zuge der Audi driving experience in Kitzbühel im speziell ausgerüsteten e-tron, dass er nichts an Tempo eingebüßt hat.

(c) Porsche Medienservice

Der achtmalige Gesamtweltcupsieger, siebenfache Weltmeister und zweifache Goldmedaillengewinner bei den Olympischen Spielen war während seiner aktiven Laufbahn auch in Kitzbühel zehnmal erfolgreich am Start. „Ich wollte mir die Audi driving experience und die Erfahrungen mit dem e-tron nicht nehmen lassen“, erklärt Marcel Hirscher seinen Abstecher nach Kitzbühel. „Ich bin beeindruckt, wie agil sich der Elektro-SUV auf Eis und Schnee verhält und wie gut sich das Fahrzeug auf glattem Untergrund beherrschen lässt. Die Drifts zwischen dem Bremsen und Beschleunigen sind erstaunlich,“ schwärmt der erfolgreichste österreichische Skirennläufer von seiner Fahrt im Grenzbereich und der Suche nach der Ideallinie. Hirscher hat auch im Motorsport immer eine gute Figur gemacht. Er distanzierte beispielweise im Rahmenprogramm der Deutschen Tourenwagen Masters (DTM) in Spielberg 2015 beim Audi TT Cup seine Ski-Kollegen Felix Neureuther und Aksel Lund Svindal.

Bereits im vergangenen Jahr hat der speziell ausgerüstete Audi e-tron gezeigt, wie sich der Elektro-SUV im Härtetest beweist. Er erklomm die „Mausefalle“ auf der legendären Streif, mit 85 Prozent Steigung der steilste Teil des spektakulären Hahnenkamm-Rennens. Um diese Passage zu bewältigen nutzte der Audi Technikträger einen speziellen quattro-Antrieb mit zwei E-Maschinen an der Hinterachse und einer E-Maschine an der Vorderachse. In Summe erreichte der Audi eine Boost-Leistung von bis zu 370 kW und 8.920 Nm Raddrehmoment. Den nötigen Grip auf Schnee und Eis lieferten 19-Zoll-Reifen mit eigens für die Testfahrt angefertigten Spikes.

Wolfgang Jannach

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